Introduction

It is with great pleasure and enthusiasm that we introduce the new non-profit "Association for Supporting Young Scientists in the Field of Neurology in Germany" (Verein zur Förderung des Wissenschaftlichen Nachwuchses in der Neurologie - NEUROWIND e.V.). As its name suggests, the association is intended to promote the work of young neurologists and neuroscientists in German-speaking European countries. Founded by the neurologists Ralf Linker (Erlangen), Thomas Korn (Munich), Tim Magnus (Hamburg), Sven G. Meuth (Münster) and Christoph Kleinschnitz (Würzburg), all from Germany, NEUROWIND e.V. intends to provide an interdisciplinary and interactive platform for young researchers in order to gather and disseminate novel data and facts in the field of clinical and basic neurosciences.

NEUROWIND e.V. focuses on three main topics: (1) cerebrovascular diseases, (2) neuroinflammation, and (3) neurodegeneration. Recent years have brought up tremendous progress in understanding the pathophysiology of conditions like multiple sclerosis, stroke, or Alzheimer's disease. In spite of this success in unravelling disease mechanisms, the translation of novel experimental therapies into effective treatment for patients has so far been unsatisfying for a number of reasons, with one central problem certainly emanating from insufficient stringency of the translational process from bench to bedside.

One clear aim of NEUROWIND e. V. is therefore to merge basic pathological and therapeutic concepts from different neurological disease models which at first glance might appear completely unrelated. By now, numerous studies have taught us that pathophysiological pathways and effector mechanisms in fact play the same important role in a variety of different diseases. Good examples are the recently recognized role of inflammation in stroke, M. Parkinson and Alzheimer's disease or degenerative processes during the course of multiple sclerosis. Our ultimate goal is to overcome outdated model barriers and raise the efficacy and quality of translational neurological research by fostering exchange of information and providing an interactive platform that favors fruitful discussions towards identifying and solving particular problems.
NEUROWIND e.V. prämiert 2015 gleich zwei Arbeiten mit dem hoch dotierten Nachwuchspreis

Der Verein zur Förderung des Wissenschaftlichen Nachwuchses in der Neurologie NEUROWIND e.V. zeichnet einmal jährlich eine herausragende wissenschaftliche Nachwuchsarbeit aus dem deutschsprachigen Raum mit dem NEUROWIND e.V. Nachwuchspreis aus. Prämiert werden Grundlagenbeiträge aus dem Bereich der experimentellen Neurologie zu neuroinflammatorischen, neurodegenerativen oder neurovaskulären Fragestellungen.

In diesem Jahr wurde der Preis zu gleichen Teilen Julia Bruttger aus der Gruppe von Prof. Ari Waisman am Institut für Molekulare Medizin der Johannes Gutenberg Universität Mainz und Daniel von Bornstädt von der Neurologischen Klinik der Charité Berlin unter der Leitung von Prof. Mathias Endres zuerkannt. Neben der wissenschaftlichen Anerkennung können sich beide Preisträger über ein Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro freuen, von dem ein großer Teil der Fortführung der prämierten Arbeiten zu Gute kommt.

Das erfolgreiche Projekt von Julia Bruttger wurde in der hochrangigen Fachzeitschrift Immunity unter dem Titel "Genetic cell ablation reveals clusters of local self-renewing microglia in the mammalian central nervous system" veröffentlicht. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage woher die Fresszellen des Gehirns, die sogenannte Mikroglia, stammen und wie diese Zellen ihren "Nachschub" organisieren. Die Arbeit von Daniel von Bornstädt mit dem Titel "Supply-demand mismatch transients in susceptible peri-infarct hot zones explain the origins of spreading injury depolarizations" wurde in der hochrangigen Fachzeitschrift Neuron publiziert. Die Analysen zeigen, dass eine Reizung der Gehirnareale in der Nähe eines Schlaganfalls zur elektrischen Aktivierung in diesem Bereich führt und damit möglichweise zu einer zusätzlichen Schädigung des Gehirns beitragen könnte.

"Beide Arbeiten nutzen auf innovative Art wegweisende Methoden und zeigen neue, grundlegende Aspekte der Pathophysiologie von Ischämie bzw. von Entzündung im zentralen Nervensystem auf. Diese Erkenntnisse könnten zukünftig für neurologische Erkrankungen wie den Schlaganfall und die Multiple Sklerose von Bedeutung sein und zur Entwicklung neuer Therapieansätze beitragen" begründet NEUROWIND e.V. Vorstandsmitglied Prof. Dr. med. Ralf Linker, Erlangen, die Auswahl der Jury.

Gestiftet wurde der Preis auch in diesem Jahr vom biopharmazeutischen Unternehmen Merck Serono GmbH, Darmstadt. Die zahlreichen bemerkenswerten Einsendungen zeigen erneut, wie viel förderungswürdige Forschungsleistung beim experimentell tätigen wissenschaftlichen Nachwuchs in der deutschen Neurologie vorhanden ist.

Durch die Preisvergabe und das Wissenschaftssymposium möchte NEUROWIND e.V. den Austausch insbesondere zwischen jungen Neurowissenschaftlern fördern und auf diesem Wege neue Impulse auf dem Gebiet der Grundlagenforschung generieren.

Die unabhängige Jury des Forschungspreises von NEUROWIND e.V. setzte sich in diesem Jahr aus einem externen Gutachter sowie den fünf Neurologen und Gründungsmitgliedern des Vereins zusammen:
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Nov 2016:

Participants of the
8. NEUROWIND e.V. meeting may now apply for a travel cost reimbursement.

The reimbursement is limited to 200 EUR per person.
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